Ein geregelter Tagesablauf 23. Juli 2008
Posted by frischmax in Alltag.Tags: Alltag, Leben, Privat, Studium
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Jaja, das kam jetzt doch überraschend. Bedingt durch den Zivildienst, den ich unmittelbar nach dem Abitur im letzten Jahr angetreten hatte und der damit im Mai in diesen Jahres (endlich) vorbei war, hatte ich ziemlich viel Freizeit in letzter Zeit. Um genau zu sein: In den letzten Monaten. Die paar Gelegenheitsjobs haben da auch nichts dran geändert; alles in allem konnte ich getrost in den Tag, ach was, in die Wochen hinein leben.
Mit der freien Wahl der Schlafens-, Essens- oder Akivitätszeit ist es aber vorerst vorbei. Das ist gut so, wurde mir doch schon nach den ersten zwei Wochen in Freiheit schnell langweilig. War früher mit den Schulferien auch nicht anders. Aber man gewöhnt sich dann ja doch an die Langeweile. Ich habe mich also eigentlich auch darauf gefreut, dass im August und spätestens im Oktober mit dem Studium wieder ein sinnstiftendes Element in die gähnende Leere treten würde. Trotzdem kamen die ganzen Vorbereitungen dafür, die sinniger Weise ja vorher und damit bereits im Juni/Juli erledigt werden müssen, jetzt fast ein bisschen zu schnell.
Und so habe ich jetzt
- einen Job als Betreuer beim örtlichen Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche
- einen Job als Interviewer bei einem Marktforschungsunternehmen
- ein Zimmer in einer WG in meinem Studienort
- ein Vorpraktikum für mein Studium
- noch ein bisschen Geld
So schnell ging das jetzt, so schnell stehe ich jetzt in dem Leben, dass ich in meiner Schulzeit immer nicht erwarten konnte. Ich werde zwar ständig mit irritierten Blicken bedacht, wenn ich meinen bereits studierenden Freunden vorschwärme, was ich mir von meinem Studium erhoffe – aber ich freue mich tatsächlich wie ein Irrer, dass es endlich losgehen kann.
Freilich ist noch nicht alles geklärt. Wie ich mein Studentenleben und noch mehr meinen bisher gepflegten Lebensstandard finanzieren soll, ist noch nicht ganz raus. Bafög, Kindergeld und durch meine zwei jüngeren Geschwister hoffentlich die Befreiiung von den Studiengebühren wären schonmal ein Anfang. Des Weiteren werde ich mich um ein Stipendium bewerben – versuchen kann man es ja mal. Ich bin zwar kein schulischer Überflieger gewesen. Aber, wer weiß, in meinem Wunschstudium könnten die Noten ja auch was werden. Und außerdem zählt nicht nur diese Leistung, sondern auch Engagement auf anderen Gebieten, und da habe ich durchaus was vorzuweisen.
Soviel zu meinem Privatleben. Interessantere Artikel als diesen möchte ich aber heute oder morgen auch noch reinstellen, keine Sorge. Zeit für das Anschauen schlechter Filme ist mir nämlich schon noch geblieben.
