Über dieses Blog
Ich gehe unter die Blogger. Ich will mitmachen. Ich will schreiben.
So oder so ähnlich haben sich die Stimmen in meinem Kopf angehört – und das über einen relativ langen Zeitraum. Seit ich in der Blogossphäre nach lesenswerten Artikeln stöbere, hat mich der Gedanke verfolgt, doch endlich auch mit dem Schreiben anzufangen. Und irgendwann habe ich dann eben nachgegeben.
Es hat irgendwie schon etwas von Narzissmus. Da setzt man sich an die Schreibmaschine des 21. Jahrhunderts, lässt mehr oder weniger alles raus, was das eigene Ich bewegt – und hofft, nein: will und vermutet, dass es jemand liest und möglicherweise sogar für gut befindet. Ich gebe aus freien Stücken zu, dass ich auch deswegen schreibe. Und ich bin mir sicher, dass die meisten nicht einfach nur „Tagebuch“ führen. Ich geseteh mir aber auch ein, dass mir oft die Muse fehlt und ich meine eigenen Schreibereien lieber in den Müll werfen würde. Aber so ist das mit den Blogs: Sie wollen gefüllt werden. Leere Seiten – die gibts in Büchern nur am Anfang und am Ende, und nur in kleiner Zahl. SIe verstärken so die Ehrfurcht vor den hunderten beschriebenen Seiten, scheint es mir. Mit einem Blog verhält es sich ähnlich. Nur das für leere Seiten eigentlich kein Platz mehr ist – und das trotz der unbegrenzten Freiräume des WWW.

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